Spielberichte

TC RW Wilster - TV Horst

Mannschaft: TV Horst

Am 10.06.12 empfingen die Rothosen die Gäste des TV Horst.

Ausgerechnet gegen diesen doch recht starken Gegner, wollten die Rothosen ihre Heimstärke

in die Waagschale werfen um sich endlich von den Abstiegsrängen zu entfernen, mal wieder.

Aus gesundheitlichen Gründen fehlten an diesem Spieltag unser Galopper Björn , sowie unser Grundlinien-Betonmischer Thomas.



Als erster startete Mathias sein Einzel und sein Gegner übte gleich zu Beginn mit schäumenden Angriffen massiven Druck auf Mathias aus.

Er donnerte die Kugel mit einer Kraft und Geschwindigkeit in Mathias Platzhälfte, dass er den Zuschauern  schon ein wenig leid tat.

Auch während der gesamten Partie hatte Mathias wenig Chancen und mit der optischen Geschmeidigkeit einer Schrankwand

sah das Ganze aus wie ein plötzlicher Durchfall bei der Abfahrt mit Ski, pardon.

Das Spiel ging glatt in zwei Sätzen verloren.

 

0:1 die Gäste gingen in Führung



Peter u. Mathias

Auf Platz 3 gegenüber legte unser Unterhaltungschef  und Edeljoker Peter einen überzeugenden Start hin.

Auch im weiteren Verlauf des Spieles agierte Peter offensiv sowie defensiv sehr agil und so flexibel,

dass er sich während einer Drehung mit rechts in der linken Hosentasche noch schnell eine Zigarette drehen konnte, Hut ab.

 Peter konnte sein Match in zwei Sätzen gewinnen und sich somit für das nächste Punktspiel empfehlen.

 

1:1 der Ausgleich



Hendrik

Im dritten Einzel des Tages war nun wieder unser Iceman Hendrik an der Reihe.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es geschah etwas, was wir in den letzten gefühlten 20 Jahren nicht mehr erlebt hatten

Und was man eigentlich als Fehler in der Matrix bezeichnen muss:

Hendrik hat sein Match verloren, der Mythos des Unbesiegbaren ist gebröckelt.

Der Iceman zeigte ein ungewohnt undiszipliniertes Gesicht und brachte durch Unmutsäusserungen verbaler und gestikulierender Art sich selbst in einen Modus, der den Gegner langfristig aufbaute.

Entwickelte sich noch während des ersten Satzes ein offenes Spiel, zeigte Hendrik im zweiten Satz eine ungewohnt hohe Fehlerquote.

 

1:2 die Gäste gingen erneut in Führung.



Andreas

Das vierte und letzte Einzel des Tages lief parallel auf dem Nachbarplatz

Hier versuchte Andreas von Anfang an Druck auf seinen Gegner auszuüben.

Leider gelang dies im ersten Satz nur sehr selten und Andreas knallte die Bälle

dermaßen heftig in das Netz, das der Eindruck entstand, er prüfe, ob die Maschen zum Schleppnetzfischen geeignet sind.

Der erste Satz ging knapp verloren aber dafür eröffnete ,,El Capitano“ im zweiten Satz das Sperrfeuer und war eigentlich schon auf der Siegerstraße, als eine Regenunterbrechung seinen Lauf stoppte.

Leider fand Andreas nach erneuter Spielaufnahme nicht mehr in das Match zurück und musste sich in drei Sätzen geschlagen geben.

Trotz schlechter Bedingungen viel rausgeholt, am Ende nicht durchgezogen, sonst hätte man das Ding auch machen können.

 

1:3 die Gäste bauten Ihre Führung aus.



Wie ja bei fast jedem Spiel der Rothosen, musste auch hier wieder die Entscheidung in den Doppeln gefällt werden und da in der Vergangenheit

die taktische Ausrichtung fast immer in die Hose ging, hat man sich diesmal ganz spontan nach Gefühl und Wetterlage entschieden.

 

Das erste Doppel bestritten Hendrik und Mathias und nach einer kurzen Findungsphase konnten die beiden das Match in die richtige Richtung lenken.

In der Partie gab es zahlreiche rasante Ballwechsel, mal variabel aus der Abwehr, mal mit Angriffsbällen aus der Tiefe.

Das Match konnte sicher in zwei Sätzen gewonnen werden.

 

2:3 der Vorsprung der Gäste wurde kleiner.

 

Zeitgleich spielten Andreas und Peter das zweite Doppel, oder anders gesagt, sie versuchten zu spielen.

Entwickelte sich in der ersten Viertelstunde noch ein Spiel, in dem beide eher abwarteten, was der Gegner vorhat,

wurden Andreas und Peter im weiteren Spielverlauf so heftig vermöbelt, das von Tennis eigentlich

nicht mehr die Rede sein konnte. Die beiden bekamen  irgendwie nichts zustande und das Ganze grenzte an gefährliche Körperverletzung für die Augen.

Das Doppel ging glatt in zwei Sätzen verloren.

 

2:4 die Gäste konnten sich am Ende doch durchsetzen und die Rothosen sind im Tabellenkeller angekommen.

 

Fazit: Einen Punkt hätte man mitnehmen müssen und jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir unseren wachen Teamgeist in allen Lagen bewahren,

dann können wir am letzten Spieltag noch für eine Überraschung sorgen.

 

Es spielten: Hendrik, Mathias, Andreas und Peter

 

Mit sportlichem Gruß

Toni



TC RW Wilster - TSV Heiligenstedten

Am 20/05 war der TSV Heiligenstedten zu Gast an der Langen Reihe.

Die Rothosen mussten das Derby unbedingt gewinnen, wollte man sich

doch langsam aber sicher von den Abstiegsplätzen entfernen.

 

Die Voraussetzungen für das Spiel waren alles andere als günstig, musste man doch stark ersatzgeschwächt in die Partie gehen und somit

bot sich auch nicht großartiger taktischer Aufstellungsspielraum.

 

Als Erster eröffnete unser Galopper des Jahres Björn den Spieltag, der lobenswerterweise trotz beruflicher

Verpflichtungen der Truppe zumindest im Einzel zur Verfügung stand.

Bei subtropischen Temperaturen konnte sich Björn dann auch ganz gut in Szene setzen.

Sein Gegner wurde zeitig attackiert, die Räume eng gemacht.

Björn hatte einen Lauf und wenn's gut läuft, lässt man die Maschine ja bekanntlich laufen

und fummelt nicht an der Einstellung herum.

 

1:0 für die Rothosen

 

Parallel bot Andreas den Zuschauern eine offen geführte Partie und konnte hier und da sogar ein richtiges Offensiv-Feuerwerk zünden.

Ja, genau der Kapitän mit der miesesten Bilanz der Vorsaison, wo bereits vor dem Match die ersten Frustgetränke bestellt wurden.

Diese Saison scheint es anders zu sein und wenn es so weitergeht, heisst es wohl bald: Schlag den Kapitän.

 

2:0 für die Hausherren

 

Das dritte Einzel bestritt dann unser Unterhaltungschef, Peter, heute mal nicht auf der Showbühne, sondern auf dem Court.

Mit seinen gefürchteten Moonballs zerlegte er die gegnerische Feldabwehr und trotz einiger Schwächen im Longline-Spiel,

was wohl nur durch ein Ungleichgewicht von Sauerstoff in Kopf und Beinen zu erklären war, konnte Peter sein

Einzel gewinnen und zur Belohnung gab es später unter der heißen Dusche ein kaltes Bierchen.

 

3:0 die Führung wurde ausgebaut

 

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluß und somit hatte dann auch endlich unser Rückraumbomber Thomas

seine Premiere als No.1 an diesem Spieltag, wobei man gleich anmerken muss, es entwickelte sich zu einem Spuk erster Güte.

Sein Gegner ließ den Ball und Thomas einfach laufen und stieß selten auf Gegenwehr.

Auch die Drohung mit CIA-Flügen nach Guantanamo erzielte bei Thomas nicht den gewünschten Effekt.

Das Ganze erinnerte mehr an Unterwasser-Rugby und war nur in Vollnarkose zu ertragen.

 

3:1 die Führung schmolz.

 

Wieder einmal mussten die Doppel den dringend benötigen Punkt zum Derbysieg bringen und da die Rothosen

mit ihren Doppelpaarungen bereits im letzten Punktspiel schon etwas daneben lagen, sorgte die bevorstehende Taktikbesprechung

nicht gerade für überschwängliche Glückseligkeit.

 

Letztendlich entschied man sich für die Doppelpaarungen: Thomas / Andreas und Peter / Don

 

Bei Peter und Don merkte man allerdings recht schnell, dass die Angriffsbemühungen recht statisch wirkten

und die Sache irgendwie nicht so richtig in Schwung kam.

Die Gäste hatten durch sicheres Kombinationsspiel die Sache fest im Griff und auch die von Peter und Don

spontan angewandte Taktik: Nimm Du ihn, ich habe ihn schon, konnte den Spielverlauf nicht mehr ändern und

so ging dieses Doppel in zwei Sätzen verloren.

 

3:2 es wurde eng.

 

Das entscheidende Doppel mit Thomas und Andreas gestaltete sich recht zähflüssig, da auf beiden Seiten bereits ein erheblicher Kräfteverschleiß zu bemerken war.

Trotzdem war es ein Spiel auf Augenhöhe, der Ball lief teilweise gut in den eigenen Reihen bis bei Andreas erste Schmerzen in der Schulter

auftraten, die sich im weiteren Spielverlauf so verstärkten, dass die Schulter zum Schluss out of Order war.

Durch individuelle Fehler wurden die Gegner wieder in das Spiel gebracht und auch diverse Körpertäuschungen konnten das Match nicht mehr

zu Gunsten der Rothosen ändern. Die Treffsicherheit war nicht mehr vorhanden.

 

3:3 Unentschieden, vielleicht doch eine andere Taktik ? Hätte, wenn und aber..Tennis kann grausam sein.

 

Fazit: Pflicht geschafft, Kür leider nicht. Gegen zwar gute, aber dennoch bezwingbare Gäste aus Heiligenstedten gab es ,,nur" eine Punkteteilung. 

 

Es spielten: Thomas, Andreas, Björn, Peter und Don 

 

Die Rothosen belegen zur Halbzeit der Saison derzeit den letzten Tabellenplatz.

 

Anmerkung: EIN GANZ FETTES DANKE SCHÖN AN UNSERE FANS AUF DER TRIBÜNE !!!

 

Mit sportlichem Gruß

Toni



TC BW Brunsbüttel - TC RW Wilster

Zum Saisonauftakt 2012 waren die Rothosen am 06/05 zu Gast beim TC BW Brunsbüttel.

Und da man gleich im ersten Punktspiel ein sportliches Zeichen setzen wollte, ist die Truppe in Bestbesetzung angereist.

Aufgrund der doch recht frostigen Temperaturen in den frühen Morgenstunden gab es gute Gründe etwas tiefer in den Kleiderschrank zu greifen.

 

Dazu gab es vor dem Spiel noch ein paar „warme Worte“ vom Capitano, dass der
Gegner nicht zu unterschätzen sei und der Ball immer über das Netz muss.



Mathias ist als erster in sein Einzel gestartet und leider stellte sich schnell heraus, das er einen

richtig schwarzen Tag erwischt hatte.

Der Gegner ließ wenig Freiraum zu und das Spiel von Mathias sah so aus, als hätte man

ihm eine ordentliche Portion Hypnotikum in die Getränkeflasche getan.

Hier dürfen wir in den nächsten Spielen sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung erwarten.

 

1:0 für die Gastgeber



Im zweiten Einzel konnte Andreas erstaunlicherweise seine AbschenkerMentalität etwas zurückschrauben

und durch ruhigen  Druckaufbau von der Grundlinie, seinen Gegner langsam aber sicher zermürben.

Nach 2 Stunden wurde es dann auch langsam Zeit, die Bühne anderen zu überlassen und um nicht frühzeitig ein Beatmungsgerät

in Anspruch zu nehmen, konnte Andreas sein Spiel nach zwei Sätzen siegreich beenden.

 

1:1der Ausgleich



Nun es war wieder an der Zeit unseren allseits gefürchteten Rückraumbomber Thomas

auf seinen Gegner loszulassen, welcher zu Beginn auch ganz gut in die Partie kam und auf

aufgrund einer im Vorwege durchgeführten Eigenblut Therapie recht munter wirkte.

Leider nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem Thomas  wegen einer plötzlich auftretenden Verletzung am Knöchel so unrud lief,

das er von halb links, über die Mitte nach halb rechts auf rechts außen landete, so in etwa.

Auch eine sofort eingeleitete Eisspray-Therapie blieb erfolglos und der Rest des Spieles war somit für das untere Ende der Wirbelsäule, sorry.

 

2:1 die erneute Führung für die Gastgeber



Im vierten Einzel des Tages hatte Hendrik, unser ""Iceman " nun alles in der Hand, um den nötigen Ausgleich zu erzielen.

Wie gewohnt verlief sein Spiel ohne größere Zwischenfälle, kombinationssicher in der Offensive und abgeklärt und

kompromisslos in der Defensive ,sowie dermaßen routiniert, dass man sich als Mannschaftskollege schon ein bisschen fremdschämen musste.

 

2:2 der erneute Ausgleich nach den Einzelspielen



Um alles klar zu machen, mussten nun “ nur „ noch die  Doppel gewonnen werden.

Die sollte in den Kombinationen Hendrik / Mathias und Andreas / Björn erfolgen.

 

Andreas und Björn haben hierbei einen recht schlechten Start hingelegt, konnten

sich aber im Verlauf der Partie steigern.

Gerade Björn, unser Galopper des Jahres 2011 war phasenweise so hoch motiviert, dass

die Zuschauer der Meinung waren, er hätte während des Seitenwechsels 5 Liter Red Bull getrunken.

Leider hielt der Aufwärtstrend nicht lange an und das Doppel ging in zwei Sätzen verloren.

 

3:2 für die Gastgeber

 

Nun konnte nur noch eine Punkteteilung erreicht werden.

Hendrik und Mathias versuchten mit aggressiven Forecheking Ihre Gegner unter Druck zu setzen.

Leider hatten diese in den meisten Fällen immer die richtige Antwort parat.

Das Spiel kann man im Grunde schnell zusammen fassen. Die Partie wurde überwiegend von den Gastgebern gestaltet,

welche sich dann auch dementsprechend durchsetzen konnten.

 

4:2 für die Hausherren, die Punkte bleiben in Brunsbüttel und die Wilsteraner sind wieder mitten drin, im Klassenkampf.

 

Fazit: ein Unentschieden wäre möglich gewesen, aber die Gastgeber waren in den entscheidenden Spielsituationen,,leider geil".

 

Es spielten: Hendrik, Mathias, Thomas, Andreas und Björn.

 

 

Mit sportlichem Gruß


Toni